Für Aus-, Fort- und Weiterbildung bei Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Katastrophenschutz und Polizei sowie für Jugendgruppen
Funkübung ohne Funkgeräte.
Jedes Handy wird zum Handfunkgerät. Du sitzt als Leitstelle am Laptop und hast alles, was im Einsatz auch kommt: Status, Sprechwunsch, SDS, Einzelruf, Notruf.
Demo ausprobieren 9,99 € für 30 Tage
Die Demo braucht keine Anmeldung und läuft 45 Minuten. Fünf simulierte Fahrzeuge funken schon, bis zu zwei eigene Handys holst du per QR-Code dazu.
19:04Leitstelle Musterkreis für Florian Musterkreis 10-46-1, kommen.
19:04Hier 10-46-1, kommen.
19:0510-46-1, Lagemeldung an Leitstelle, kommen.
So läuft eine Übungseinheit
Ob Dienstabend auf der Wache, Unterrichtsblock an der Schule oder Gruppenstunde der Jugend: Ein Ablauf kann zum Beispiel so aussehen.
- QR-Code an die Wand. Die Teilnehmer scannen ihn mit dem Handy. Jedes Gerät zeigt einen Registrierschlüssel, eine App braucht niemand.
- Geräte freischalten. Du tippst die Schlüssel ein und ordnest Fahrzeug und Trupp zu. Aus „Handy 3“ wird „10-46-1 AT“.
- Alle schalten ein. Ein- und Ausschalten, Rufgruppe, Status: alles wie am echten Gerät. Die Teilnehmerliste mit allen ISSIs druckst du vorher aus.
- Alarm. Du löst „B2 Brand Gartenhütte“ aus. Auf allen Geräten erscheint die Einsatzmeldung, und du siehst, wer quittiert hat.
- Notruf. Ein Trupp drückt die Notruftaste. Bei dir steht er rot ganz oben, mit Position auf der Karte.
- Nachbesprechung. Das Funkprotokoll zeigt, wer wann gesendet hat, welche Status kamen und wie lange es bis zur Quittung gedauert hat. Gesprochenes wird nicht aufgezeichnet.
Was die Leitstelle kann
- Mehrere Rufgruppen gleichzeitig mithören, PTT mit der Leertaste
- Ruf an alle, Einzelruf auf jedes Gerät
- SDS an einzelne Geräte, Teams oder alle
- Alarmierung mit Quittung, Meldungen vorab als CSV aus Excel
- Teilnehmerliste mit ISSIs zum Ausdrucken
- Mehrere Leitstellenplätze mit eigener ISSI
- Läuft am Laptop und am Handy, hell und dunkel
- „Problem melden“ geht direkt an den Support
Das Gerät in der Hand
Die Teilnehmer lernen die Bedienung, nicht eine App: Einschalten durch langes Drücken, Rufgruppe mit dem Drehknopf und in Ordnern, Status über die Zifferntasten, TMO und DMO, Sprechwunsch, SDS mit der Zifferntastatur, Einzelruf über die ISSI, Notruf mit der Taste oben.
Es gibt vier Gerätetypen: drei Handfunkgeräte und ein Fahrzeugfunkgerät. Sie sind eigens gestaltet und tragen keine Herstellernamen. Die Bedienung ist gängigen TETRA-Geräten im BOS-Digitalfunk nachempfunden.
Ihr übt mit einem bestimmten Gerät, das hier noch fehlt? Schreibt mir, welches.
Euer Funkplan
Rufgruppen für TMO und DMO, Fahrzeuge und Funkrufnamen trägst du selbst ein oder lädst sie als Tabelle hoch. So funkt jede Organisation, Schule oder Einheit mit ihren eigenen Namen.
Organisation;Kurzbezeichnung;Funkrufname OrtsFw Musterdorf;ELW1;10-11-1 OrtsFw Musterdorf;HLF20;10-46-1 OrtsFw Beispielhausen;LF10;11-44-1
Euren Kreis oder eure Gemeinde mit den echten Funkrufnamen einrichten lassen? Einfach anfragen.
Anleitungen zum Herunterladen
Für die Vorbereitung, zum Ausdrucken oder zum Weitergeben an die Teilnehmer. Die Leitstellen-Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie ihr eure Fahrzeuge und vorbereitete Meldungen aus Excel importiert.
- LeitstelleFreischalten, Funken, Alarm, Notruf, Funkplan und Vorlagen importierenPDF
- Handfunkgerät ADrehknopf oben, Menü als KachelrasterPDF
- Handfunkgerät BDrei Kontexttasten unter dem DisplayPDF
- Handfunkgerät CMenütaste, Softkeys und Navigationskreuz mit OKPDF
- FahrzeugfunkgerätBedienteil mit HandmikrofonPDF
Die Anleitungen beschreiben eine Simulation zum Üben. Sie sind kein Lehrgang, keine Bescheinigung und nicht für den Echtbetrieb gedacht.
Was ihr braucht
- Internet über WLAN oder Mobilfunk. Ohne Verbindung kein Funk, denn alles läuft über den Server.
- Je Teilnehmer ein Handy mit aktuellem Browser (Safari, Chrome, Samsung Internet oder Firefox). Keine App aus dem Store nötig.
- Für die Leitstelle ein Laptop oder Tablet mit Browser, am besten mit Headset.
- Im selben Raum Kopfhörer, sonst hört man sich doppelt.
Datenvolumen je Handy (ungefähr)
| Übungseinheit, 2 Stunden | 20–40 MB |
|---|---|
| 1 Stunde Übung mit normalem Funkverkehr | 10–20 MB |
| 1 Stunde Dauerfunk ohne Pause | ca. 40 MB |
| Eingeschaltet ohne Funkverkehr | unter 1 MB je Stunde |
| Erster Aufruf (danach zwischengespeichert) | ca. 0,5 MB |
Zum Vergleich: Eine Stunde Übung braucht etwa so viel wie wenige Minuten Video. Die Leitstelle hört oft mehrere Gruppen und lädt Kartenbilder; dort mit 50–100 MB je Stunde rechnen, WLAN empfohlen.
Mikrofon und Standort freigeben
Das Funkgerät läuft im Browser. Damit es senden kann, braucht es zwei Freigaben. Der Browser fragt jeweils einmal danach. Bitte beide Male „Erlauben“ tippen.
- Mikrofon – die Frage kommt, nachdem das Gerät eingeschaltet ist. Ohne Mikrofon hört man den Funk, kann aber mit der Sprechtaste (PTT) nicht senden.
- Standort – die Frage kommt beim ersten Senden der Position: über das GPS-Menü, beim Notruf oder wenn die Leitstelle die Live-Ortung einschaltet. Ohne Standort fehlt das Fahrzeug auf der Karte, Funken geht trotzdem.
Kommt keine Frage oder wurde versehentlich „Nicht erlauben“ getippt, lässt es sich in den Einstellungen ändern. Danach die Seite neu laden.
iPhone
Safari
- Funkgerät-Seite öffnen und links in der Adressleiste auf „aA“ bzw. das Symbol mit den Reglern tippen.
- Website-Einstellungen wählen und bei Mikrofon und Standort „Erlauben“ einstellen.
- Kommt dort keine Auswahl: Einstellungen → Apps → Safari → Mikrofon und Standort auf „Fragen“ oder „Erlauben“ stellen.
Chrome
- Einstellungen → Apps → Chrome öffnen.
- Mikrofon einschalten und Standort auf „Beim Verwenden der App“ stellen.
- Chrome schließen, wieder öffnen und die Seite neu laden. Die Frage kommt dann erneut.
Als App auf dem Startbildschirm
Die App nutzt die Freigaben von Safari. Also wie bei Safari beschrieben einstellen. Das iPhone fragt in der App manchmal nach jedem Neustart erneut nach dem Mikrofon. Einfach wieder erlauben.
Standort grundsätzlich ausgeschaltet?
Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Ortungsdienste einschalten. Weiter unten in der Liste Safari-Websites (bzw. Chrome) auf „Beim Verwenden der App“ stellen.
Android
Chrome
- Links neben der Adresse auf das Symbol mit den Reglern (oder das Schloss) tippen.
- Berechtigungen öffnen und Mikrofon und Standort zulassen.
- Alternativ: Menü ⋮ → Einstellungen → Website-Einstellungen → Mikrofon bzw. Standort, die Seite unter „Blockiert“ antippen und „Zulassen“ wählen.
Samsung Internet
- Links neben der Adresse auf das Schloss tippen und die Berechtigungen für Mikrofon und Standort zulassen.
- Alternativ: Menü ☰ → Einstellungen → Websites und Downloads → Website-Berechtigungen und die Seite dort freigeben.
Firefox
- Links neben der Adresse auf das Schloss tippen und Mikrofon und Standort erlauben.
- Alternativ: Menü ⋮ → Einstellungen → Website-Berechtigungen → Mikrofon bzw. Standort.
Browser selbst darf nicht aufs Mikrofon?
Fragt der Browser gar nicht, fehlt meist die Freigabe für die App: Einstellungen → Apps → den Browser wählen → Berechtigungen → Mikrofon und Standort auf „Nur während der Nutzung der App zulassen“. Ist das Funkgerät als App installiert: Symbol lange drücken → App-Info → Berechtigungen. Und den Standort im Schnellmenü (oben herunterwischen) einschalten.
Preis
9,99 € für 30 Tage
Die 30 Tage laufen ab der Aktivierung, nicht ab dem Kauf. Kein Abo, keine automatische Verlängerung. Bis zu 60 Geräte.
Auf Rechnung · für Schulen, Behörden und Organisationen
Wer nicht per Karte zahlen kann, bekommt den Zugang auf Rechnung: 30 Tage Zahlungsziel, Zahlung per Überweisung, gern mit eurer Bestellnummer. Gleicher Preis, gleicher Funktionsumfang.
| 1 Monat | 9,99 € |
|---|---|
| 3 Monate | 29,97 € |
| 6 Monate | 59,94 € |
| 9 Monate | 89,91 € |
| 12 Monate | 119,88 € |
Nach dem Kauf kommt der Aktivierungslink per E-Mail. Damit legt ihr den Zugang für eure Organisation, Schule oder Einheit an und könnt sofort loslegen.
Verkauf und Rechnung laufen über Digistore24, auch für Vereine und Gemeinden. Als Kleinunternehmer weise ich keine Umsatzsteuer aus (§ 19 UStG).
Schon Kunde? Zur Anmeldung
Wofür er gedacht ist
Der Digitalfunk-Trainer ist eine didaktische Hilfe für die Aus-, Fort- und Weiterbildung bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS): Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, THW und Polizei. Geübt wird in einer sicheren Umgebung mit nachempfundenen Endgeräten, außerhalb des Digitalfunknetzes und ohne echte Rufgruppen zu belegen.
Thematisiert wird alles, was am Digitalfunkgerät im Alltag gebraucht wird:
- Rufgruppen wechseln in TMO und DMO, auch über Ordner. Das bereitet in der Praxis immer wieder Schwierigkeiten und lässt sich hier wiederholen, bis die Handgriffe sitzen.
- Notruf im Digitalfunknetz: auslösen, offenes Mikrofon, Hörphase, Quittung durch die Leitstelle, Beenden.
- Statusmeldungen von 0 bis 9, Sprechwunsch und Sprechaufforderung.
- SDS schreiben, empfangen und quittieren.
- Einzelruf (Direktanruf) und die ISSI als Teilnehmerkennung.
- Funkdisziplin und Gesprächsabwicklung in der Gruppe.
Neben der Einführung eignet er sich für komplette Funkübungen, bei denen die Ausbilder die Leitstelle übernehmen.
Deshalb eignet er sich auch für Jugendfeuerwehren und andere Jugendgruppen: Kinder und Jugendliche lernen Gerät und Funkdisziplin ohne Risiko kennen, bevor sie in der regulären Ausbildung ins echte Netz gehen.
Kein Lehrgang, keine Bescheinigung. Der Digitalfunk-Trainer ersetzt keine vorgeschriebene Ausbildung. Er bescheinigt weder eine Lehrgangsteilnahme noch eine Qualifikation oder Berechtigung. Er ergänzt Unterricht und Übung und hat keine Verbindung zum BOS-Digitalfunk.
Woher das kommt
Hinter dem Digitalfunk-Trainer steht Nico Fladerer, Berufspädagoge mit dem Schwerpunkt Simulation in der medizinischen Aus- und Weiterbildung. Dort ist es selbstverständlich, Abläufe zuerst in einer geschützten Umgebung zu üben, bevor sie im Ernstfall sitzen müssen.
Durch die Nähe zur Feuerwehr lag es nahe, diesen Ansatz auch auf den Digitalfunk zu übertragen: schrittweise an das Thema heranführen, in Ruhe ausprobieren, Fehler machen dürfen und daraus lernen. Das gilt für Erwachsene in der Fort- und Weiterbildung ebenso wie für Kinder und Jugendliche, die sich auf ihre späteren Aufgaben vorbereiten.
- Server
- in Deutschland
- Sprache
- wird nicht aufgezeichnet
- Standort
- nur auf Anforderung, nur die letzte Position im Arbeitsspeicher
- Organisationen
- strikt getrennt, keine sieht die andere
Fragen
Ist das mit dem echten BOS-Digitalfunk verbunden?
Nein. Der Digitalfunk-Trainer ist eine Simulation ohne Verbindung zum BOS-Digitalfunk. Er ersetzt nicht die Ausbildung am echten Gerät, er macht das Üben davor und danach einfacher.
Bekommen die Teilnehmer eine Bescheinigung?
Nein. Der Digitalfunk-Trainer ist eine Übungshilfe und kein Lehrgang. Er bescheinigt keine Teilnahme, Qualifikation oder Berechtigung zur Teilnahme am BOS-Digitalfunk. Die vorgeschriebene Ausbildung bleibt bei den zuständigen Stellen.
Ist das nur für die Feuerwehr?
Nein. Rufgruppen, Funkrufnamen und Fahrzeuge trägt jede Organisation selbst ein. Damit passt er ebenso für Rettungsdienst- und Polizeischulen, THW, Katastrophenschutz und Funkausbildungen auf Kreis- oder Landesebene.
Funktioniert das mit iPhone und Android?
Ja, im Browser. Wer will, legt das Funkgerät als App auf den Startbildschirm.
Wie viele können mitmachen?
Bis zu 60 Geräte je Zugang. Dazu beliebig viele Leitstellenplätze.
Wie viel Datenvolumen braucht das?
Wenig: Je Handy etwa 10–20 MB pro Übungsstunde, eine zweistündige Übungseinheit also 20–40 MB. Sprache wird nur übertragen, während gefunkt wird. Ohne Funkverkehr ist es weniger als 1 MB pro Stunde. Internet über WLAN oder Mobilfunk ist Voraussetzung.
Brauchen wir Kopfhörer?
Im selben Raum ja, sonst hört man sich doppelt. Im Gelände oder in getrennten Räumen geht es auch über den Lautsprecher.
Können wir auf Rechnung zahlen?
Ja, für 1, 3, 6, 9 oder 12 Monate zum gleichen Monatspreis von 9,99 €, Rechnung mit 30 Tagen Zahlungsziel. Einfach über das Kontaktformular oder per E-Mail an rechnung@digitalfunk-trainer.de anfragen, mit Rechnungsanschrift und gegebenenfalls Bestellnummer. Den Zugangslink gibt es per E-Mail, meist am selben Tag.
Was passiert nach 30 Tagen?
Der Zugang endet. Geräte und Funkplan bleiben gespeichert, mit einem neuen Zugang geht es direkt weiter.
Wer hilft, wenn etwas nicht geht?
Der direkte Kontakt soll einfach sein: In der Leitstelle gibt es „Problem melden“, dazu das Kontaktformular und die E-Mail an support@digitalfunk-trainer.de. Ihr bekommt eine persönliche Antwort und Unterstützung, bis es wieder läuft.
Kontakt
Fragen vor dem Kauf, ein bestimmtes Gerätemodell, ein Angebot für mehrere Einheiten, eine ganze Schule oder den Kreis: Schreibt mir einfach. Ihr bekommt eine persönliche Antwort, ohne Hotline-Schleife und ohne Ticketnummer.
Ihr möchtet euren Kreis oder eure Gemeinde mit den authentischen Funkrufnamen, Fahrzeugen und Rufgruppen im System haben? Wählt „Eigener Kreis / eigene Gemeinde“ und schreibt kurz, um welchen Bereich es geht.
Bei Problemen mit einem laufenden Zugang am besten direkt „Problem melden“ in der Leitstelle nutzen. Dann sind die technischen Angaben gleich dabei.